Weekend Getaway: Opatija & Triest

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Ab und zu machen sich schon die ersten spring vibes bemerkbar, tags darauf versteckt sich die Sonne wieder hinter einer dicken Nebelschicht und von Frühlingsgefühlen fehlt jede Spur… So fühlt sich der Frühling in Salzburg an und wahrscheinlich geht es euch im Rest von Österreich, in Deutschland und der Schweiz (oder wo auch immer meine lieben Leser zuhause sind) nicht anders. Genau aus diesem Grund hat es den Mister und mich Anfang April Richtung Süden gezogen, genauer gesagt nach Opatija, Kroatien, und Triest, Italien. Weil ich mit Fragen zu unserem Kurzurlaub von meinen Instagram Followern regelrecht bombardiert wurde, gibt’s heute einen kleinen aber feinen Bericht darüber. 🙂

Opatija liegt gerade mal circa vier Autostunden von Salzburg entfernt, genau richtig also für einen Wochenendausflug ans Meer. Wir haben den Trip dorthin in erster Linie wegen meinem Freund geplant, der schon lange den Bootsschein machen wollte. Doch auch mir als Landratte ist in Opatija nicht langweilig geworden. 🙂

Untergebracht waren wir in einem schicken 5* Hotel, dem Remisens Premium Hotel Ambasador, das wir für drei Nächte gebucht haben. Zu dieser Jahreszeit, also vor der Sommersaison, lockt das Hotel neben seiner super Lage mit absolut leistbaren Preisen. Komfortable, große Zimmer, Balkon mit Meerblick, leckeres Frühstücksbuffet, aufmerksames Personal, gemütlicher Wellnessbereich mit Indoor Pool und Fitnessstudio,… Es wird alles geboten, was mein kleines Herz begehrt, Daumen hoch für dieses Hotel!

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thumb_IMG_0042_1024Einfach traumhaft der Ausblick von unserem Balkon aus, nicht wahr?

Wer Fisch, Meeresfrüchte & Co. genauso liebt wie ich, ist in Opatija goldrichtig. Mediterranes Essen hat es mir besonders angetan und gutes Essen gehört im Urlaub einfach dazu, stimmt’s? Nennt mich ruhig verrückt, aber vor jedem Urlaub mache ich mich stundenlang auf Tripadvisor schlau, durchforste Speisekarten und plane so den kulinarischen Teil der Reise bis ins kleinste Detail. 😀 Meine Restaurant Wahl für Opatija fiel auf das Ruzmarin, das Casa Tua und das Molo und ich will mich ja nicht selber loben, aber gut gemacht, liebe Julie!

Wie vertreibt man sich nun aber die Zeit zwischen Frühstück und Abendessen, wenn der Freund im Kurs für den Bootsschein hockt? Ganz einfach, ich bin in meine Sportklamotten geschlüpft und habe Opatija auf einem ausgedehnten Lauf erkundet. Sämtliche Sehenswürdigkeiten, wie die Villa Angiolina und der gleichnamige Park, die Jungfrau mit der Möwe, das Hotel Kvarner,… befinden sich nämlich wie aufgefädelt an der Lungomare Küstenpromenade.

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Opatija ist nicht gerade reich an Sightseeing Highlights, sondern vielmehr genau die richtige Destination für ein paar Tage Entspannung und Erholung. Da uns das Aprilwetter noch keinen Badespaß gönnen wollte, ging es nach drei Nächten in der kroatischen Küstenstadt weiter nach Triest, Italien. Gerade mal ein bisschen mehr als eine Autostunde trennt die beiden Städte voneinander . Der perfekte Beweis dafür, dass man Europa nicht verlassen und nicht einmal in ein Flugzeug steigen muss, um ein paar Tage Auszeit zu genießen.

In Triest habe ich wieder einmal gemerkt, wie sehr es mir der italienische Lebensstil angetan hat und der Traum vom Auslandsstudium schwirrt seitdem wieder in meinem Kopf herum, aber das ist ein anderes Thema… 😉
Mit meiner Hotel Wahl, die auf das schicke kleine Boutique Hotel Vis a Vis fiel, lag ich wieder einmal genau richtig, auch wenn Eigenlob noch immer stinkt – hihi. Zentrale Lage, super Preis-Leistungsverhältnis und Meerblick, was will man mehr? Das Frühstück genießt man gleich gegenüber auf der Terrasse des Grand Hotels, direkt am Piazza Unità, dem Hauptplatz Triests.

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Unser Hotel erwies sich auch als idealer Ausgangspunkt für Sightseeing und Shopping Touren durch die Stadt. Sehenswürdigkeiten wie das Castello di San Giusto, der Arco di Riccardo, das Teatro Romano, der Canal Grande,… liegen nämlich fußläufig im Zentrum von Triest, nur für den Besuch des Castello di Miramare sind wir ins Auto gestiegen. Ein Tag in Triest vergeht wie im Flug… Hier schnell ein paar Fotos knipsen, durch romantische Gässchen spazieren, eine kleine Kaffee Pause in der Sonne einlegen, bevor der Shopping- und Sightseeingbummel weitergeht.

Triest1Canal Grande – ein Hauch von Venedig

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Castello di Miramare

Nachdem meine Beinchen mich täglich geschätzte 15 Kilometer durch die Straßen Triests getragen haben, war das Magenknurren abends natürlich dementsprechend laut. „Ich hab sooooo Hunger, mein Magen isst sich glaub‘ ich grad selber auf!“ Diese typische Jammerei  bekommt mein Freund des öfteren von mir zu hören. 😉
Etwas außerhalb von Triest, in Grignano, einem unscheinbaren kleinen Fischerdörfchen, habe ich den mit Abstand besten Fisch meines Lebens gegessen, nämlich in der Tavernetta al Molo. Platz Nummer 2 meiner kulinarischen Triest Highlights geht an das Maxi’s in Portopiccolo, ebenfalls ein paar Kilometer vom Zentrum Triests entfernt. Dort haben wir einen ganzen Tag lang an der Beachbar entspannt, was mir auch gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres eingebracht hat. 😉
Am letzen Abend in Triest ist tatsächlich das Unmögliche passiert: Julie ohne kulinarischen Masterplan – Ich hatte kein Restaurant mehr auf Lager, der Hunger war riesengroß und mindestens genauso groß war unsere Verzweiflung. Nach einer endlosen Suche nach Essen (wir waren uns beide ziemlich sicher, dass wir verhungern würden!), haben wir uns kurzerhand für die Pizzeria Celestino entschieden. Pizza und Pasta gehören zwar absolut nicht zu meinen Leibspeisen, aber mit dem ein oder anderen Gläschen Weißwein hat meine vegane Pizza (ohne Käse, dafür mit viel vil Gemüse) unglaublich lecker geschmeckt.

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Portopiccolo, mein absoluter Triest Geheimtipp!

Nach ein paar Tagen Sommerfeeling und Meer fiel der Abschied von Triest und damit der Abschluss unseres wirklich perfekten Kurzurlaubs alles andere als leicht. Vor allem, wenn der Wetterbericht für Salzburg Gewitter und Regen voraussagt und zuhause die Arbeit wieder ruft. Um die Heimfahrt etwas erträglicher zu gestalten wurde noch eine kurze Shopping Pause in Udine eingelegt. Ich meine, es kann doch kein Zufall sein, dass dieses Shopping Paradies ausgerechnet auf dem Heimweg lag, oder? 😉

Weekend Getaway (na gut, bei uns waren es dann doch 6 Tage) klingt wahnsinnig verlockend, stimmt’s? Was sind eure Geheimtipps für Städtereisen innerhalb von Europa? Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Reisezielen und freu‘ mich über jeden Tipp!

xoxo
Julie

 

eat / travel / love

2 Gedanken zu “Weekend Getaway: Opatija & Triest

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