JuYogi Gastbeitrag: MOTHER CITY KAPSTADT – eine Stadt, tausend Facetten


Einen wunderschönen Sonntagmorgen wünsche ich euch!

Ihr erlebt heute eine Premiere auf meinem Blog: Der erste Gastbeitrag, geschrieben von der lieben JuYogi, ist online.
Falls ihr Ju noch nicht kennt: Die 23 Jahre junge Grazer Grafikdesignerin liebt Reisen, Yoga und Kochen und teilt diese Leidenschaft auf ihrem Blog JuYogi mit ihren Lesern. Nur für euch hat sie ihren Aufenthalt in Kapstadt im Februar/März 2015 Revue passieren lassen und nimmt euch mit in die Mother City…

Egal ob Strand-Relaxer, Sport-Fanatiker oder City-Junkie: in Kapstadt kommt ganz bestimmt jeder auf seine Kosten, denn die älteste Stadt Südafrikas hat so einiges zu bieten!
Besonders bekannt ist Kapstadt für seine wunderschönen Strände, die im Gegensatz zu Europa zum einen gratis und zum anderen auch sehr naturbelassen sind. Man findet hier kaum Liegen oder Sonnenschirme, außer vielleicht in der unerträglich heißen Sommerhitze. Sonnenhungrige können sich also in Camps Bay oder Clifton nach Lust und Laune ihr eigenes Plätzchen direkt am Atlantik suchen, ohne dabei eingeengt zu werden oder etwas dafür zu bezahlen. Empfehlenswert ist es, die Strandausflüge unter der Woche zu planen, denn am Wochenende ist hier natürlich auch mehr los.

Neben Sonnenanbetern sind es auch die Taucher, die sich in Kapstadt ganz besonders wohl fühlen. In Camps Bay kann man beispielsweise mit Robben tauchen, oder man plant einen Bootsausflug an der Küste entlang ein und erkundet die Unterwasserwelt dort. Obwohl es heißt, dass Kapstadt auch ein Paradies für Haie ist, habe ich dort während meinen beiden Tauchgängen keinen zu Gesicht bekommen.

camps bay
camps bay2
Auch bei Kite-Surfern ist Kapstadt als das Paradies schlechthin bekannt. Denn die Gegend hat etwas zu bieten, das vielen anderen Urlaubsorten fehlt und worauf es beim Kite-Surfen eben gerade ankommt: Wind! Für echte Profis und solche die es noch werden wollen, ist Langebaan zu empfehlen. Etwa eine Stunde nördlich von Kapstadt gelegen, eignet sich der kleine Ferienort perfekt für einen Tagesausflug.

Wer etwas weniger tief in die Tasche greifen will, den lädt der Bloubergstrand zum Surfen, Stand-Up-Paddling und Boogie-Boarding ein. Ein heißer Tipp: Sunwon Session!
Wärmere Wassertemperaturen und ebenso kleine Preise erwarten einen an der Küste im Osten, am Strand von Muizenberg, lediglich eine 40-minütige Autofahrt von Kapstadt entfernt.

bloubergstrand
Nicht nur die Herzen der Wassersportler sind es, die in Südafrikas zweitgrößter Stadt höher schlagen. Auch zu Lande kommen Aktivurlauber und Sportler voll und ganz auf ihre Kosten.

Ein absolutes Muss ist eine Wanderung auf den Lions Head. Der circa einstündige Aufstieg wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.
Wer etwas mehr sportliche Herausforderung sucht, findet diese garantiert bei einer Wanderung auf den Tafelberg. Dieser gilt quasi als Wahrzeichen Kapstadts und kann auch mittels Gondel bezwungen werden.

view from lions head
Ein weiterer Tipp für Wanderer sind die Crystal Pools. Diese sind in etwa einer Autostunde zu erreichen und der Weg dorthin lohnt sich auf alle Fälle. Beinahe unberührte Natur, gespickt mit unzähligen Seen und Wasserfällen laden zu einer Erfrischung während dem Wandern ein. Unbedingt einen ganzen Tag einplanen, um diesen Trip voll auskosten zu können!

crystal pools
crystal pools2
Die sportlichen Möglichkeiten in Kapstadt sind schier grenzenlos: Auch für ihre Skate-Szene ist die Stadt äußert bekannt. Jeden Montag werden hier unter dem Motto „Promenade Monday“ die Straßen gerockt – ein Muss für alle Long- und Skateboarder!

Auch wenn es um die Suche nach der geeigneten Unterkunft für einen Aufenthalt in Kapstadt geht, wird bestimmt jeder fündig:

Wer gerne etwas luxuriöser nächtigt, mietet sich am besten ein Apartment in Camps Bay, einem der nobleren Stadtteile. Hier reihen sich die Villen aneinander und über Air B’N’B lässt sich mit etwas Glück auch ein kostengünstiges Ferienhaus ergattern.

Auch etwas zentraler gelegen erwarten günstige Hotels oder Hostels Kapstadts Gäste. Das Once in Cape Town zählt beispielsweise zu den beliebtesten und angesagtesten Hostels. Nicht nur super stylische Zimmer, sondern auch die perfekte Lage sind es, die unzählige Urlauber anziehen und überzeugen.
Surfer finden an nahezu jeder Straßeneck, egal ob zentral oder entlegen, eigene Surfer-Hostels, die Großteils mit unschlagbar günstigen Preisen locken.
Nachdem wir nun in sportlicher Hinsicht bestens versorgt sind und auch die Frage nach der Unterkunft geklärt ist, fehlt nur noch die Verpflegung. Und – wie könnte man es auch anders erwarten – auch in kulinarischer Hinsicht entpuppt sich Kapstadt als wahres Paradies. Egal ob es um den perfekten Start in den Tag, einen leichten Snack zu Mittag oder ein schickes Dinner geht: für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Besonders Frühstückslokale boomen und sind sehr angesagt. Hier kann ich vor allem das Lola’s in der Longstreet, oder die Jason Bakery empfehlen.

jason bakery
lolas
truth

Mittags gibt es im Zentrum einige hippe Läden, die auch vegane und vegetarische Kreationen anbieten. Das Orchard On Long hat sehr leckere Snacks und ausgezeichnete Smoothies.

Wer sich abends gerne mal etwas schicker aufbretzelt und auf Sushi steht, dem kann ich das Beluga nur ans Herz legen.

Immer samstags finden die Food-Märkte statt, die sich besonders für Langschläfer eignen. Am Neighboorgoodsmarket findet man wohohl südafrikanische, als auch internationale Köstlichkeiten.

neighbourgoods market
neighbourgoods market2
Wer es gerne etwas ruhiger hat und Menschengedränge meiden will, sollte sich samstags die Oranjezicht City Farm keinesfalls entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um einen Mix aus internationaler Küche und heimischem Bauernmarkt.

OZCF

Ich könnte noch ewig über die unterschiedlichen Facetten und Aktivitäten weiterschwärmen, die Kapstadt zu bieten hat. Unzählige Touristen aus aller Welt lockt es hierher, denn es gibt wohl kaum eine Stadt die so reich an Vielfalt ist und für jeden etwas zu bieten hat. Ganz egal, ob Sonnenanbeter auf der Suche nach Erholung oder Aktivurlauber: Um die Stadt so richtig kennen und lieben lernen zu können, sollte man sich unbedingt zumindest zwei Wochen Zeit nehmen.

Na, habt ihr beim Lesen genauso starkes Fernweh und Lust auf einen Spontantrip nach Kapstadt bekommen wie ich? Oder ist euer Interesse an einem Gastbeitrag geweckt worden? Wenn ihr der Überzeugung seid, euren Teil zu meinem Blog beitragen zu wollen und eine thematisch passende Idee habt, mailt mir: dasjulieleinchen@gmail.com.

xoxo
Julie

eat / travel / love

22 Gedanken zu “JuYogi Gastbeitrag: MOTHER CITY KAPSTADT – eine Stadt, tausend Facetten

  1. Ein toller Gastbeitrag! Kapstadt und generell Südafrika stehen für 2017 bei mir und meinem Freund auf dem Plan. Da freue ich mich schon so unglaublich drauf und würde am liebsten einfach das nächste Jahr überspringen 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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      • Was ich gehört habe, ist das in Kapstadt auch nicht anders. Reisen ist eben immer mit einem gewissen Risiko verbunden, sei es nun Tunesien, Istanbul oder wo auch immer… Und ins ‚Hinterland‘ muss man als Tourist ja nicht unbedingt hin.

        Gefällt 1 Person

      • Eine Freundin war nur gerade in Cuba und hat erzählt, dass du das wahre Cuba eben nur außerhalb der Touri-Zentren siehst. Die Einheimischen kennen nicht mal Cola oder andere alltägliche Marken, wegen des Einfuhrverbotes :-/ Da is Kapstadt schon urbaner und weltoffener! Aber du hast absolut Recht, mittlerweile kann echt überall was passieren, aber das Fernweh siegt meist doch 😉 viel Spaß auf deiner Reise! Glg

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