Where to stay in BANGKOK, PHUKET & KHAO LAK

HOTEL REVIEW THAILAND APRIL 2015

Hotels und Resorts gibt es in Thailand wie Sand am Meer und schenkt man den Fotos und Beschreibungen der hoteleigenen Homepages Glauben, so hätte eine jede Unterkunft 5* verdient. Nur allzu oft sieht die Realität leider ganz anders aus und von einsamen Stränden und geräumigen Suiten fehlt jede Spur…

palm trees

Für unseren Thailand Urlaub im April 2015 haben wir uns für drei 5* Hotels entschieden: Die ersten vier Nächte waren wir im Millennium Hilton in Bangkok zu Gast, bevor wir anschließend fünf Übernachtungen im The Surin Phuket und zu guter Letzt sechs Nächte im The Sarojin in Khao Lak verbrachten.
Jede der Unterkünfte hat uns absolut positiv überrascht und noch nie zuvor war ich in so luxuriösen und nahezu perfekten Hotels untergebracht. Trotzdem möchte ich ein bisschen Kritik üben und habe zusammengefasst, was ich besonders hervorheben und loben möchte (♥) sowie was ich für verbesserungsfähig halte (⊗):


Millennium Hilton Bangkok

♥ Von jedem der 533 Zimmer aus genießt man einen atemberaubenden Blick auf den Chao Phraya Fluss.

♥ Wer sich für dieses Hotel entscheidet, nächtigt in bester Lage: Egal ob zu Land oder zu Wasser – das Millennium Hilton ist der ideale Ausgangspunkt für Sightseeing Touren durch den direkten Zugang zum Fluss und einer naheliegenden Skytrain Station.

♥ Bei der Buchung haben wir uns für die King Executive Suite entschieden: Die 67m² große Suite überrascht die Hotelgäste neben Stadt- sowie Flussblick und einem eigenen Wohnbereich mit so ziemlich jedem Luxus, den man sich nur wünschen kann. Obendrein ist diese Zimmerkategorie absolut leistbar!

♥ Executive Vorteil: Während die übrigen Hotelgäste im Erdgeschoß frühstücken, genießen Executive Members den Zugang zur Lounge im 30. Stockwerk, wo Frühstück, Drinks und Snacks am Nachmittag sowie Pre-Dinner Cocktails und Fingerfood abends serviert werden. In- oder outdoor speist man hier über den Dächern Bangkoks mit 360° Ausblick. Der Aufpreis gegenüber den normalen Zimmerkategorien ist gering und lohnt sich auf jeden Fall.

♥ Völlig erschöpft und ausgelaugt geht’s nach dem Shopping oder Sightseeing erst mal an den Strand: Mitten in der hektischen Hauptstadt Thailand erwartet ein idyllischer Infinitypool inklusive Sandstrand die Hotelgäste und lädt zum sunbathing with a view ein.

Millennium Hilton Pool

⊗ Während der nächsten paar Jahre trübt eine Baustelle direkt neben dem Millennium Hilton den Ausblick auf die Stadt. Jedoch sind davon nur wenige Zimmer betroffen und der faszinierende Flussblick erleidet dadurch keine Einschränkungen.


The Surin Phuket

♥ Gleich nach unserer Ankunft wurden wir vom Personal mit geflochtenen Blumenketten und hausgemachtem Eistee herzlich willkommen geheißen. Einen vergleichbar familiären Empfang habe ich bisher noch in keinem anderen Hotel erlebt.

♥ Die nächste positive Überraschung bot sich uns beim Beziehen unseres Zimmers. Sämtliche Gäste bewohnen geräumige Cottages in Hanglage, eingebettet in ein dschungelartiges Dickicht, das vor den Blicken der Nachbarn schützt. Auch an der Einrichtung und Ausstattung der Hütten fanden wir rein gar nichts auszusetzen, man genießt hier 5* Luxus, Dschungelfeeling inklusive.

The Surin Phuket

♥ Bunte Säfte, Joghurt und Müsli, exotisches frisches Obst, hausgemachtes Brot und Gebäck, typische Thailändische Leckereien, frisch zubereitete Eier, Pancakes, Waffeln,… Einfach alles was das Herz bzw. der Magen begehrt und noch viel mehr hat das opulente Frühstücksbuffet zu bieten. Wer mich kennt weiß, dass ich eine unglaubliche Schwäche für Hotelfrühstück habe und ich traue mich zu behaupten, dass das im The Surin Phuket mit Abstand mein bisheriger Favorit ist.

♥ Ein einsamer Strand, gesäumt mit Palmen und bedeckt mit feinem weißen Sand, die Bucht geschützt durch massive Felsen, umspielt von türkisblaue Wellen – genau dieses Bild hat wohl jeder im Kopf, der an Thailand denkt. Und genau dieser Anblick bietet sich den Hotelgästen hier. Einzig und allein die Bewohner eines weiteren Luxus Resorts am anderen Ende der Bucht sind es, mit denen man den paradiesischen Pansea Beach teilt.

Pansea Beach

♥ Wer nicht bereit ist, Unsummen für Mittag- oder Abendessen im Hotel auszugeben (wir waren es auch nicht!), findet am nahegelegenen öffentlichen Strand zahlreiche spottbillige und unglaublich leckere Beachbars und Restaurants. Trotz dem Einsame-Insel-Feeling am Hotelstrand ist man wenige Meter weiter mitten im Geschehen. Aber Achtung – selbst wer gerne scharf isst, sollte lieber „medium spicy“ bestellen, denn „thai spicy“ treibt mit Sicherheit jedem Europäer Tränen in die Augen und Schweißperlen auf die Stirn.

♥ Auch im Urlaub haben wir es geschafft, jeden oder zumindest jeden zweiten Tag sportlich aktiv zu bleiben, was bei 40 Grad im Schatten alles andere als lustig ist. Doch im klimatisierten und gut ausgestatteten Fitnessstudio direkt am Strand hält man es aus und mit Blick auf die türkisblauen Wellen trainiert es sich fast wie von selbst.

⊗ Unser Cottage war eines der obersten am Hang und somit trennten uns vom Strand und dem Frühstücksbereich gefühlte 17.639 Stufen. Ich würde mich nicht gerade als unsportlich bezeichnen, aber bei dem Fußmarsch und der Hitze kommt man ganz schön ins Schnaufen und Schwitzen. Hier überlegt man es sich zweimal, ob man das Handy aus der Hütte holt, wenn man es am Nachtkästchen liegen hat lassen.

⊗ Etwas enttäuscht wurden wir von der hoteleigenen Poollandschaft. Die schwarzen Fliesen des kleinen Beckens erzeugen einen weniger hygienischen Eindruck und es sind hauptsächlich Eltern mit ihren Kleinkindern, die sich hier aufhalten. Doch wer braucht schon einen Pool, wenn nur wenige Meter weiter der atemberaubende Strand wartet?

The Surin Pool

The Sarojin Khao Lak

♥ Wie in einer malerischen Oase fühlt man sich beim Betreten der Hotelanlage: soweit das Auge reicht erstreckt sich feinster Englischer Rasen, gesäumt von Palmen, Farnen und anderen Gewächsen. Inmitten der Landschaft schwimmen Seerosen und Zierfische in einem der Teiche, die das Zentrum der Anlage bilden. Die Unterkünfte, geräumige Bungalows, verstecken sich hinter einer Fassade aus dichtem Grün und man fühlt sich vielmehr wie im Garten eines königlichen Plastes als in einem Thailändischen Beach Resort.

♥ Auf den ersten Blick verborgen bleibt die Poollandschaft der Hotelanlage: Liegen und drei weiße schwimmende Bungalows säumen das rechteckige türkisblaue Becken und bildeten die Kulisse für stundenlange Fotoshootings: „Und jetzt mach bitte noch ein Foto, wenn ich aus dem Wasser steig’. Und eines beim Schwimmen! Hast du mich schon auf der Liege fotografiert?“

The Sarojin Pool

♥ Noch kein Hotelzimmer hat mich mit einem ähnlich geschmackvoll eingerichteten Badezimmer überrascht. Im The Sarojin fühlt man sich beim Duschen wie im tiefsten Dschungel: Die Regenfalldusche plätschert auf den Badezimmerboden, der mit Steinen übersät ist, in der freistehenden Badewanne schwimmen Rosenblätter und vom Dach her tönt der Schrei eines exotischen Tieres.

The Sarojin

♥ Statt reichhaltigem Frühstücksbuffet genießt man in diesem Resort ein à la carte Frühstück, zubereitet nach dem Motto „Das Auge isst mit“. Von hausgemachtem Birchermüsli über French Toast bis hin zu Eiern in allen möglichen Varianten – die Speisekarte lässt keine Wünsche offen und falls doch, so nimmt das Personal sämtliche Extrawünsche mit Freude entgegen.

♥ An unserem vorletzten Tag im Paradies haben wir uns für einen privaten Tagesausflug mit Guide entschieden, der vom Hotel organisiert wurde. Zugegeben, der Spaß war alles andere als günstig, aber perfekt organisiert und durchgeplant von A bis Z. Unter anderem standen eine Kajakfahrt, die Besichtigung des James Bond Felsens, ein Mittagessen in einem schwimmenden Dorf und der Besuch in einem Affen Tempel auf dem Programm, was den stolzen Preis für uns im Nachhinein absolut gerechtfertigt hat. Anstatt mit unzähligen anderen Touristen genossen wir den Tag zu zweit, beziehungsweise mit unserem Guide, was uns Wartezeiten erspart und unsere Nerven geschont hat.

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♥ Auf kostenlos zur Verfügung gestellten Mountainbikes kann man (dank der Hitze am besten früh morgens) die nähere Umgebung erkunden und sich gleichzeitig sportlich betätigen.

⊗ Da die Hotelanlage etwas abseits gelegen ist, erreicht man das Zentrum von Khao Lak nur mit dem Taxi oder dem Shuttlebus des Hotels, der leider nicht gratis angeboten wird. Pro Strecke und Person wird ein Preis von 200 THB verrechnet, was für zwei Personen hin und zurück umgerechnet etwas mehr als € 20,- ausmacht. Bei einem Hotel dieser Preisklasse wäre ein kostenloser Shuttle Service angebracht.

⊗ Vom feinen weißen Sandstrand auf Phuket verwöhnt, hat uns der Strand in Khao Lak etwas enttäuscht: Spitze Steinchen, Muscheln und vereinzelt sogar Scherben haben uns vom Barfußgehen im Sand abgehalten. Außerdem reihen sich die Liegen und Sonnenschirme umliegender Unterkünfte aneinander. Trotzdem war der Strand wunderschön und paradiesisch, nur waren wir eben wie bereits erwähnt schon von unserem vorigen Hotel etwas anderes gewöhnt.

⊗ Was uns nur aufgefallen ist aber nicht wirklich gestört hat, da wir ohnehin nur Mountainbiken waren, ist der Fitnessbereich: Im winzig kleinen Fitnessstudio befinden sich nur wenige Geräte und mehr als zwei oder drei Personen können dort kaum ungestört trainieren.


Aufgrund der vielen positiven Seiten der drei Hotels und der wirklich wenigen und eher nebensächlichen Nachteilen kann ich das Millennium Hilton Bangkok, The Surin Phuket und The Sarojin in Khao Lak in jeder Hinsicht weiterempfehlen. Das überaus freundliche und herzliche Personal (ich liebe die Thailändische Mentalität!) hat uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen, das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt absolut und im Preis eines jeden der drei Hotels ist ein Traumurlaub inklusive und garantiert!

eat / travel / love

4 Gedanken zu “Where to stay in BANGKOK, PHUKET & KHAO LAK

  1. Hach, das schaut wunderschön aus! Hab aus Neugierde mal das Hotelbuchungsportal meines Vertrauens zu den Hotels befragt, und hui, bei den stolzen Preisen muss aber auch alles perfekt sein! 150€+ pro Person und Nacht ist leider „etwas“ außerhalb meines Budgets 😉 Aber es sind ja auch Luxus Resorts und so ein Urlaub ist sicher unvergesslich! ❤

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